{"id":193,"date":"2024-08-16T09:10:13","date_gmt":"2024-08-16T09:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/test.jeker.eu\/?page_id=193"},"modified":"2024-08-16T12:19:38","modified_gmt":"2024-08-16T12:19:38","slug":"interview","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/interview\/","title":{"rendered":"Interview"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_column _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h2>Daniel Moeri \u00fcber Sinn und Zweck der Landschaftsarchitektur<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Interview von Andreas Staegerzeitpunkt mit Daniel Moeri vom 28.01.15<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Die Seele der Natur sp\u00fcren<\/strong><\/p>\n<p><strong>Architektur ist erst dann vollst\u00e4ndig, wenn sie die Landschaft einbezieht. Das ist das Credo des Berner Landschaftsarchitekten Daniel Moeri. Im Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt er, wie er dem Kern eines Projekts auf den Grund geht, wann ihm die besten Ideen kommen und warum er sich nicht f\u00fcr Hochh\u00e4user interessiert.<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Wozu brauchen wir Landschaftsarchitektur?<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Als Landschaftsarchitekt k\u00fcmmere ich mich um alles, was nicht Gegenstand der eigentlichen Architektur ist. Ich verstehe mich gewissermassen als Anwalt des \u00ab\u00fcbrigen Raumes\u00bb. Viele Architekten sehen bloss ihre Bauk\u00f6rper, die sie in die Landschaft stellen. F\u00fcr mich besteht die Hauptsache eher in der Landschaft.<br \/>Beispielhaft finde ich die<span>\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Villa_Lante\" title=\"Ville Lante Bagnaia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Villa Lante Bagnaia<\/a>. Das Ensemble von Bauwerken und Park, das Vignola dort im 16. Jahrhundert komponierte, ist herausragend. Das Haus ist dort eigentlich Nebensache. Das ist der Kern meines Gartenverst\u00e4ndnisses. Jedes Bauwerk kann nur im Kontext der Landschaft verstanden werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Vom Paradies zur Landschaft<\/strong><\/p>\n<blockquote><\/blockquote>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Wird da der Landschaft nicht einseitig zu viel Gewicht beigemessen?<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Wenn wir \u00fcber Landschaft nachdenken, schwingt bei uns Menschen stets das Bild des Paradieses mit. Dieses Bild hat sich im Laufe der Zivilisationsentwicklung fundamental ge\u00e4ndert. Einst war das Paradies ein umgrenzter, wom\u00f6glich geometrisch gestalteter Garten. Heute erblickt man darin ein Arkadien, das zerst\u00f6rt worden ist. Das hat Auswirkungen auf die Funktion und Bedeutung von Landschaft.<\/span><br \/><span>Neutral und objektiv l\u00e4sst sich feststellen: Landschaften sind Lebensr\u00e4ume \u2013 also R\u00e4ume f\u00fcr s\u00e4mtliche Bereiche des Lebens, vom Wohnen \u00fcber die Arbeit bis zur Freizeit. Eine Landschaft hat eine Halbwertszeit von 20 bis 30 Jahren. Das Problem besteht darin, dass dies auch dann gilt, wenn sie h\u00e4sslich ist. Wenn Landschaften nicht gestaltet, sondern nach rein funktionalen, also wirtschaftlich bestimmten Massst\u00e4ben eingerichtet sind, dann fehlt ihnen jeder Anreiz f\u00fcr einen Aufenthalt darin.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Wie l\u00e4sst sich die Aufenthaltsqualit\u00e4t eines Ortes steigern?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Den Massstab setzen Landschaften, die man in der Freizeit gerne aufsucht. Wenn man das auf die Arbeitswelt \u00fcbertr\u00e4gt, erkennt man: Wer erfolgreich Leistung erbringen will, ben\u00f6tigt eine gute Arbeitsumgebung, und zwar sowohl innen wie auch aussen. F\u00fcr mich steht deshalb fest, dass wir zwingend vern\u00fcnftige Aussenr\u00e4ume brauchen.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Was bedeutet das konkret?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Gute Gestaltung basiert auf inneren Werten. Man muss die Seele der Natur sp\u00fcren. Aus dem Ort und f\u00fcr den Ort eine passende Idee zu entwickeln \u2013 das ist gute (Landschafts-)Architektur. Sie zeigt sich in hoher Funktionalit\u00e4t und in \u00e4sthetischer Qualit\u00e4t. Guter Architektur gelingt es, etwas auszul\u00f6sen: Sie spricht Menschen an und macht sie betroffen, weil sie auf ihre Bed\u00fcrfnisse eingeht.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Umfassende Recherchen als Grundlage<\/strong><\/p>\n<blockquote><\/blockquote>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Wie gehen Sie an ein Bauvorhaben heran?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<div class=\"column-third first\">\n<p>Jeder Ort hat eine Ausstrahlung. Damit sie aufgezeigt werden kann, braucht es Grundlagenarbeit. Das erachte ich als Fundament jeglicher Projektentwicklung. Architektur ist n\u00e4mlich nicht nur rational. Sie muss auch den Geist eines Standorts aufgreifen. Daf\u00fcr braucht es Recherchen, die alle relevanten Aspekte erfassen. Ein Landschaftsarchitekt ist daher nach meiner Meinung zwingend Generalist. Er ber\u00fccksichtigt Aspekte aus allen m\u00f6glichen Richtungen: Biologie, Geschichte, Meeresh\u00f6he, Geografie, Klima, Geologie, Flora, Fauna, Kultur etc.<br \/>Meine Methode besteht darin, zuerst einmal eine breite Datensammlung zu einem Projekt zu erstellen. Sie liefert eine seri\u00f6se, m\u00f6glichst ganzheitliche Analyse. Die Grundlagenforschung im Bereich Gartenarchitektur, die unser Team dabei betreibt, erbringt beispielsweise fundierte Aufnahmen der \u00f6rtlichen Verh\u00e4ltnisse bez\u00fcglich Flora und Fauna.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Nicht jeder Bauherr wird bereit sein, f\u00fcr derartige Analysen zu bezahlen.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Das trifft zu. Recherchen dieser Art sind meist sehr aufwendig. Allerdings muss man ber\u00fccksichtigen, dass Bauherren heutzutage oft mit gesch\u00fctzten Objekten konfrontiert sind. In solchen F\u00e4llen m\u00fcssen sie belegen, dass sie mit den betroffenen Bauwerken oder Naturelementen sorgf\u00e4ltig umgehen. F\u00fcr diese Sorgfalt b\u00fcrgen wir mit unserer Firma dank der Fachkompetenz der Mitarbeitenden. Schwierige Rahmenbedingungen \u2013 seien sie finanzieller Natur oder in Form von Naturschutzauflagen \u2013 sind nach meiner Erfahrung \u00fcbrigens kein Hinderungsgrund f\u00fcr erfolgreiche Projekte. Im Gegenteil, oft beg\u00fcnstigen sie gute L\u00f6sungen.<br \/>Die notwendigen Recherchen sind allerdings nicht immer \u00fcber ein Projekt finanzierbar. Hier kommt dann halt eine gewisse Leidenschaft meinerseits ins Spiel. Mich interessiert jedes Sachgebiet, das mit Landschaft zu tun hat. Mit unserer Firma \u00abmachen\u00bb wir nicht einfach Gestaltung. Vielmehr arbeiten wir zuerst die Grundlagen auf. Dazu z\u00e4hlt insbesondere die Geschichte eines Bauwerks beziehungsweise einer Institution.<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Neues basiert auf Bestehendem<\/strong><\/p>\n<blockquote><\/blockquote>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Geschichte? Wir leben doch in der Gegenwart! Und hier gestalten wir die Zukunft.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Ja klar. Aber die Vergangenheit ist das Fundament der Gegenwart. Was wir heute unternehmen, ist stets eine Weiterentwicklung des Bestehenden. Unsere Welt ist in dieser Hinsicht von frappierenden Zweifeln durchdrungen. In der Regel neigt man dazu, Altes unreflektiert als wertvoll einzustufen. Das liegt daran, dass man heute oft unsicher ist, Neues als wertvoll zu erkennen.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Wie gelangen Sie von der Analyse zur Projektidee?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Die eigentlichen Ideen erschliessen sich auf intuitivem Weg. Als Basis braucht es saubere Recherchen. Sie sind nach meiner Erfahrung die Voraussetzung daf\u00fcr, dass man \u00fcberhaupt kreativ werden kann.<br \/>Kreativ ist man allerdings nicht \u00abeinfach so\u00bb. Bei mir stellen sich gute Ideen am ehesten fr\u00fchmorgens ein. Zwischen Schlaf und Wachsein hat der Mensch am besten Zugang zu seiner Intuition. Kreativit\u00e4t ist ja eigentlich nichts anderes als eine Zwiesprache mit dem eigenen Unterbewusstsein.<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Gute Gestaltung setzt kindliche Naivit\u00e4t voraus<\/strong><\/p>\n<blockquote><\/blockquote>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Ist Architektur nicht prim\u00e4r eine exakte Wissenschaft, die auf methodischer Entwicklung und systematischem Aufbau basiert?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Systematisches Vorgehen ist zweifellos wichtig. Doch nach meinem Verst\u00e4ndnis ist rein funktionalistisches Machen nach mathematischen Gesetzen alles andere als kreativ. Das Schlimmste f\u00fcr einen Gestalter sind denn auch alte Geleise. Es braucht eine kindliche Naivit\u00e4t, damit man sich immer wieder neu begeistern kann. Als Gestalter will und muss ich offen bleiben f\u00fcr Formen und Farben.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Wie bewerkstelligen Sie dies?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Ich versuche mir immer wieder frische Impulse zu holen, indem ich mich in der Natur, aber auch in St\u00e4dten umsehe. Wir bauen letztlich f\u00fcr jene Menschen, die heute noch jung sind. Darum schaue ich mir regelm\u00e4ssig an, was junge Leute anspricht, insbesondere Trendbars und Trendshops. Spannend ist f\u00fcr mich auch der Besuch von Ausstellungen. Besonders anregend finde ich jene im\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.stapferhaus.ch\/ausstellung\/ueber-die-ausstellung\/\" title=\"Stapferhaus Lanzburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stapferhaus Lenzburg<\/a><span>.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Ausf\u00fchrung setzt Kommunikation voraus<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Tolle Ideen sind das eine, deren Realisierung das andere. Da kann man sich die Finger schmutzig machen und \u00fcberl\u00e4sst es deshalb vielleicht lieber Anderen. Wie halten Sie es damit?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Wir belassen es nicht bei der Planung, sondern k\u00fcmmern uns auch um die Umsetzung von Projekten. Zu diesem Zweck erstellen wir Ausf\u00fchrungsplanungen und Kostenberechnungen. Anschliessend begleiten wir das Vorhaben als Bauleiter oder Bauf\u00fchrer. Und noch etwas: Wir sind in der Lage, Budgets einzuhalten.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Das sollte eigentlich selbstverst\u00e4ndlich sein.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Da stimme ich zu. Doch viele Bauherren m\u00fcssen heute leider andere Erfahrungen machen.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Wenn heute im \u00f6ffentlichen Raum gebaut wird, kollidieren oft ganz unterschiedliche Anspr\u00fcche und Bed\u00fcrfnisse. Wie gehen Sie damit um?<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Mehr noch als die Ausf\u00fchrung eines Projekts interessiert mich der Weg dorthin. Bevor ich planen und gestalten kann, muss ich informieren und motivieren. Ich denke, dass es zu meinen St\u00e4rken z\u00e4hlt, Menschen zusammenbringen und auf sie eingehen zu k\u00f6nnen. Das entsprechende R\u00fcstzeug habe ich mir in jahrelanger Praxis als Dozent an der Fachhochschule Burgdorf angeeignet. Planungsprozesse spielen sich in aller Regel unter Einbezug vieler verschiedener Beteiligter ab. Solche Prozesse in Gruppen durchzuf\u00fchren ist anspruchsvoll. Dabei \u00fcbernehme ich oft eine Art Moderationsfunktion. Kommunikation ist heutzutage im Planungs- und Bauwesen von zentraler Bedeutung. Zum Thema Kommunikation z\u00e4hle ich \u00fcbrigens auch Visualisierungen. Da verf\u00fcgen wir \u00fcber grosse St\u00e4rken. Viele Leute k\u00f6nnen mit Pl\u00e4nen und Querschnitten nicht viel anfangen. Diesem Umstand begegnen wir mit hochwertigen zeichnerischen Darstellungen.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Wertsch\u00e4tzung ist wichtiger als Renommee<\/strong><\/p>\n<blockquote><\/blockquote>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Was ist Ihr gr\u00f6sstes Erfolgserlebnis?<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Da sehe ich nicht ein einzelnes, f\u00fcr sich stehendes Projekt, sondern meine Arbeit als Ganzes. Ich erlebe immer wieder Wertsch\u00e4tzung durch meine Auftraggeber. Das ist es, was f\u00fcr mich als Erfolg z\u00e4hlt. Das Leben betrachte ich letztlich als Beziehungsskulptur. Dies erkl\u00e4rt wohl auch, warum mich Renommee und Prestigeprojekte nicht interessieren \u2013 in dieser Hinsicht fehlt mir wohl einfach ein Gen.<\/p>\n<blockquote><\/blockquote>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Apropos Prestigeprojekte: Wie haben Sie es mit Hochh\u00e4usern?<\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_testimonial admin_label=&#8220;Testimonials&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(124,218,36,0.15)&#8220; animation_style=&#8220;fade&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Ich erachte Hochh\u00e4user als reine Machtsymbole. Dem vielbeschworenen Zweck der Verdichtung dienen sie in keiner Weise.<\/p>\n<blockquote><\/blockquote>\n<p>[\/et_pb_testimonial][et_pb_team_member name=&#8220;Daniel Moeri&#8220; position=&#8220;Landschaftsarchitekt&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span>Daniel Moeri, 1958 geboren, ist in Burgdorf aufgewachsen, wo er auch heute lebt. Er ist Vater einer erwachsenen Tochter.<\/span><br \/><span>Bereits als junger Mensch befasste sich Moeri eingehend mit Natur- und Siedlungsthemen. W\u00e4hrend der Schuljahre verbrachte er seine Freizeit auf dem Bauernhof von Verwandten im Seeland. Dabei konnte er sich eingehende Kenntnisse im Umgang mit Pflanzen aneignen.<\/span><br \/><span>Pr\u00e4gend waren f\u00fcr ihn verschiedene Ortsplanungen, mit denen er sich w\u00e4hrend seiner Lehre als Bauzeichner auseinandersetzte. Nach der Lehrzeit verhalf ihm ein anderthalbj\u00e4hriges Praktikum in einer Gartenbaufirma zu einem breiten Spektrum an Erfahrungen in der Gartengestaltung.<\/span><br \/><span>Die Hauptausbildung von Daniel Moeri bestand im Studium der Landschaftsarchitektur am damaligen\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.hsr.ch\/Landschaftsarchitektur-L.1152.0.html\" title=\"Technikum Rapperswil\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Technikum Rapperswil<\/a><span>. Im Anschluss daran besuchte er als Fachh\u00f6rer w\u00e4hrend drei Jahren den Grundkurs Architektur an der ETH Z\u00fcrich.<\/span><br \/><span>Noch w\u00e4hrend des Studiums gr\u00fcndete Daniel Moeri 1983 zusammen mit seiner Frau Doris die Firma Moeri &amp; Partner AG. Die Unternehmung ist spezialisiert auf die Gestaltung von Aussenr\u00e4umen, G\u00e4rten und Landschaften. Dem Team geh\u00f6ren 12 Mitarbeitende an. Der Firmensitz befindet sich am M\u00fchlenplatz in Bern.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_team_member][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daniel Moeri \u00fcber Sinn und Zweck der LandschaftsarchitekturInterview von Andreas Staegerzeitpunkt mit Daniel Moeri vom 28.01.15Die Seele der Natur sp\u00fcren Architektur ist erst dann vollst\u00e4ndig, wenn sie die Landschaft einbezieht. Das ist das Credo des Berner Landschaftsarchitekten Daniel Moeri. Im Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt er, wie er dem Kern eines Projekts auf den Grund geht, wann ihm [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-193","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=193"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/193\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":211,"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/193\/revisions\/211"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test.jeker.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}